GALERIE — Ernst Haeckels “Kunstformen der Natur”

Ernst Hae­ckels Meis­ter­werk, die „Kunst­for­men der Natur“, ist bis heu­te ein Mei­len­stein der Illus­tra­ti­ons­kunst. Hae­ckel kon­zen­triert sich auf das, was vie­le über­se­hen: die win­zi­gen Lebe­we­sen der Mee­re. Sei­ne Dar­stel­lun­gen von Qual­len (Medu­sen), Kalk­schwäm­men und Radio­la­ri­en (Strah­len­tier­chen) sind von einer fast hyp­no­ti­schen Sym­me­trie.

Hae­ckel ord­net sei­ne Moti­ve auf den Tafeln so meis­ter­haft an, dass sie wie Orna­men­te wir­ken. Er sucht die idea­le Form, die gött­li­che Geo­me­trie im Was­ser. Dabei geht er so weit, dass Kri­ti­ker ihm vor­wer­fen, er wür­de die Rea­li­tät „ver­schö­nern“. Doch für Hae­ckel ist klar: Die Wahr­heit der Natur liegt in ihrer ästhe­ti­schen Voll­endung.

Ernst Hae­ckels Meis­ter­werk, die „Kunst­for­men der Natur“, ist bis heu­te ein Mei­len­stein der Illus­tra­ti­ons­kunst. Hae­ckel kon­zen­triert sich auf das, was vie­le über­se­hen: die win­zi­gen Lebe­we­sen der Mee­re. Sei­ne Dar­stel­lun­gen von Qual­len (Medu­sen), Kalk­schwäm­men und Radio­la­ri­en (Strah­len­tier­chen) sind von einer fast hyp­no­ti­schen Sym­me­trie.
Hae­ckel ord­net sei­ne Moti­ve auf den Tafeln so meis­ter­haft an, dass sie wie Orna­men­te wir­ken. Er sucht die idea­le Form, die gött­li­che Geo­me­trie im Was­ser. Dabei geht er so weit, dass Kri­ti­ker ihm vor­wer­fen, er wür­de die Rea­li­tät „ver­schö­nern“. Doch für Hae­ckel ist klar: Die Wahr­heit der Natur liegt in ihrer ästhe­ti­schen Voll­endung.